Schmerzen in der Schulter

Hätten Sie gewusst, dass die Schulter das beweglichste Gelenk des gesamten menschlichen Körpers ist? Die Muskeln, Sehnen und Bänder halten die Schulterknochen in der richtigen Position. Sind diese jedoch geschwächt, arbeiten sie weniger effektiv und es kann zu Schmerzen in der Schulter kommen. Doch es gibt noch zahlreiche weitere Ursachen – die chronische und akute Schulterschmerzen hervorrufen können. Hier erfahren Sie, woher Schulterschmerzen kommen können, welche Symptome auftreten und wie Sie am besten gegen die Schmerzen vorgehen.

Schmerzen in der Schulter – die Ursachen

Die Ursachen von Schmerzen in der Schulter sind vielfältig. Meist sind eine chronische Überbelastung und damit einhergehende Ungleichgewichte die Ursachen für Schulterschmerzen. Die Schmerzen resultieren dann aus den Muskeln, Sehnen, Bändern oder Nerven. Das so genannte Impingementsyndrom, das auch als Engpasssyndrom bezeichnet wird, tritt dabei am häufigsten auf. Dieses Syndrom meint, dass Weichteile in der Schulter eingeklemmt werden oder immer wieder schmerzhaft auf die Schulterknochen treffen. Andere mögliche Ursachen sind unter anderen auch:

  • eine schwache Muskulatur, aber auch Überlastungen der Muskulatur
  • Fehlstellungen
  • eine grundsätzlich falsche Körperhaltung
  • eine Verrenkung des Schultergelenks
  • eine Sehnenentzündung
  • Arthrose
  • Verletzungen (z. B. Bänderisse, Sehnenrisse und Brüche)
  • Nervenerkrankungen

Typische Symptome

Grundsätzlich wird zwischen akuten und chronischen Schulterschmerzen unterschieden. Akute Schulterschmerzen treten beispielsweise nach einem Sturz oder Unfall auf, bei dem ein Oberarmbruch oder eine Sehnenverletzung die Folge sind. Chronische Schulterschmerzen sind hingegen sehr häufig die Folge eines Gelenkverschleißes. Aufgrund der unterschiedlichen Ursachen können die Symptome also nicht genau definiert werden. Dennoch können Sie anhand von einigen Symptomen Schulterschmerzen erkennen. Dazu gehört natürlich, dass die Beweglichkeit der Schultern eingeschränkt ist, bzw. Bewegungen nur noch unter Schmerzen möglich sind. Wenn Sie also einen Gegenstand heben wollen, ziehen oder die Arme nach oben heben und dabei Schmerzen verspüren, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Schultern auf irgendeine Art und Weise verletzt sind.

Was Sie gegen die Schmerzen unternehmen können

Wenn Sie Schmerzen in der Schulter oder in beiden Schultern spüren, so ignorieren Sie diese nicht! Es ist bedeutend, frühzeitig zu beginnen, etwas gegen die Schmerzen zu unternehmen. Sollten Sie die Schmerzen ignorieren, so kann es sein, dass es zu chronischen Schulterschmerzen kommt und Ihre Gelenke verschleißen. Sie müssen selbstverständlich nicht sofort zum Arzt gehen, wenn kurzzeitige und leichte Schmerzen in der Schulter auftreten. Doch bei lang anhaltenden und starken Schmerzen ist es wirklich empfehlenswert, sich ärztlichen Rat zu suchen, um eventuelle Folgeschäden zu vermeiden.

Was Sie tun können bzw. ein Arzt tun kann:

  • Ruhigstellen der betroffenen Schulter
  • Physiotherapie mit Muskeldehnungen
  • Akupunktur
  • Wärme-, Kälte- und Elektrotherapie
  • Massagen mit ätherischen Ölen
  • gegebenenfalls entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente zurate ziehen
  • bei starkem Verschleiß: operative Eingriffe

Vorbeugende Maßnahmen

Damit Schmerzen in der Schulter erst gar nicht aufkommen, sollten Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Dazu gehört zum Beispiel das Kräftigen der Muskeln durch Sport. Betreiben Sie allerdings keinen einseitigen Sport, sondern variieren Sie die Übungen und bauen Sie Trainingspausen ein! Ebenso empfehlenswert sind Entspannungstechniken wie Yoga und Autogenes Training, um Verspannungen aufzulösen. Zuletzt sollten Sie auch auf einen ergonomischen Arbeitsplatz achten und bei Büroarbeit regelmäßige Pausen einbeziehen, in denen Sie beispielsweise die Schultern kreisen können.

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